Die Jahresprämie – der rote Januar

Ja, die Jahresprämie ist schon ein Kapitel für sich. Diese hatte ich für den 28.12.2010 mit Gehaltseingang geplant, sehr verhalten als circa ein sechstel des Monatsnettos. Auf der Weihnachtsfeier teilt uns der CEO mit, dass diese Prämie leider erst im Januar kommt, da es eine Prozessänderung bei der Mitarbeiterbewertung und damit auch für die Prämie gibt. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Heute möchte ich also die Prämie in meiner Planung „umbuchen“, von Dezember auf einen Monat später, also den 28.01.2011. Mich hat schon vorher vor diesem Januar gegraut, da dieser tiefrot in der Planung aussah. Sparpläne musste ich jetzt definitiv streichen, dachte ich. Warum der Januar saldentechnisch so negativ aussah, habe ich schon seit einem Monat nicht verstanden.

Ok, die ganzen Jahresbeiträge wie ADAC und Mieterschutzbund etc. werden dann abgebucht, ausserdem die nicht ganz unbeträchtliche Steuernachzahlung, aber wieso gleich X EUR im Minus? Meiner Frau befahl ich mehr zu sparen, da der Januar schrecklich werden wird, privater Stress war damit auch inbegriffen. Mir selbst sagte ich: Mein Job ist viel zu schlecht bezahlt, ich muß unbedingt besser verhandeln das nächste mal.
Dann führte ich also die Umbuchung von Dezember auf Januar durch, in Erwartung des schrecklichsten Unheils – und was kommt da raus? Der Januar ist plötzlich grün. Das kann nur ein Programmfehler sein, dachte ich, denn Quicken zickt schon ab und zu mal herum – der Monat zeigte auch plötzlich „? – ?“ an, anstelle von Januar 2011.
Also startete ich Quicken neu. Der Januar blieb aber deutlich im grünen Bereich.
Nun schaute ich mir die Jahresprämie einmal genauer an: Sie war als Ausgabe geplant… Dazu muss man sagen, dass eine solche Planung stets vorzeichenlos durchgeführt wird, also immer Soll/Haben, etc.
Nach der Anpassung in eine Einnahme sieht jetzt der Februar um so schöner aus.

Über Michael

Verheiratet, 1 Kind. Aktueller Beruf: IT Consultant / Software Engineer
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